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Wie der digitale Produktpass die Metallindustrie verändert: ESPR-Compliance und Kreislaufwirtschaft

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    Spherity
  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Im Überblick: Stahl und Aluminium gehören zu den Produktgruppen, für die im Rahmen der ESPR künftige delegierte Rechtsakte vorgesehen sind. Ein fixer Zeitplan steht dafür noch nicht fest. Parallel treibt der Critical Raw Materials Act die Nachvollziehbarkeit von Rohstoffen voran. Für die Metallindustrie bedeutet das zwei sich ergänzende Regulierungslinien, die auf denselben Grundsatz hinauslaufen: nachvollziehbare, verifizierbare Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus.


Dunkles Titelbild mit SPHÄRITY-Logo und Text: digitaler Produktpass, Metallindustrie, ESPR-Compliance und Kreislaufwirtschaft.

Warum Metalle ins Visier der EU-Regulierung geraten

Metalle wie Stahl und Aluminium sind zentrale Werkstoffe für Bau, Automotive und Maschinenbau, gleichzeitig energie- und ressourcenintensiv in der Herstellung. Die EU-Kommission nennt Stahl und Aluminium ausdrücklich als Produktgruppen, für die produktspezifische delegierte Rechtsakte unter der ESPR folgen sollen, neben Textilien, Reifen, Möbeln und IKT.

Zwei Regulierungen, ein gemeinsames Ziel

Die ESPR (EU 2024/1781) ist seit Juli 2024 in Kraft und wird über sektorspezifische delegierte Rechtsakte konkretisiert. Der Critical Raw Materials Act verfolgt daneben das Ziel, die Herkunft und Verfügbarkeit kritischer Rohstoffe innerhalb der EU nachvollziehbarer zu machen. Für Metallhersteller und -verarbeiter ergibt sich daraus ein doppelter Compliance-Druck, der sich mit einer gemeinsamen Dateninfrastruktur effizienter lösen lässt als mit zwei getrennten Systemen.

Welche Daten ein Metall-DPP voraussichtlich enthalten wird

Auch wenn der konkrete delegierte Rechtsakt für Metalle noch aussteht, zeichnen sich anhand vergleichbarer Produktgruppen typische Anforderungen ab:

  • Legierungszusammensetzung

  • Recyclinganteil und Herkunft der Rohstoffe

  • Haltbarkeits- und Verwendungsdaten

  • Nachweise zur Lieferkette, insbesondere bei kritischen Rohstoffen

Wer betroffen ist

Hersteller und Verarbeiter von Stahl und Aluminium, Bauunternehmen, die Metallprodukte verbauen, die Automobilindustrie als Abnehmer sowie Recycler am Ende der Nutzungsdauer.

Wie VERA die Metallindustrie unterstützt

VERA, Spheritys Plattform für digitale Produktpässe auf Basis von W3C DID/VC, ermöglicht es, digitale Identitäten und verifizierbare Nachweise für Metallprodukte aufzubauen, bevor der delegierte Rechtsakt final vorliegt. Über VERA-X, zertifiziert für Catena-X und Manufacturing-X, lassen sich diese Daten direkt in bestehende Industrie-Datenräume integrieren, relevant für Metallzulieferer der Automobil- und Bauindustrie.

Häufige Fragen zum digitalen Produktpass für Metalle

  1. Steht der Zeitplan für Metalle schon fest? Nein. Stahl und Aluminium sind als künftige Produktgruppen benannt, ein verbindlicher Zeitplan über einen delegierten Rechtsakt liegt noch nicht vor.

  2. Was ist der Unterschied zwischen ESPR und Critical Raw Materials Act? Die ESPR regelt produktbezogene Anforderungen wie den digitalen Produktpass, der Critical Raw Materials Act zielt auf die Versorgungssicherheit und Nachvollziehbarkeit kritischer Rohstoffe innerhalb der EU.

  3. Lohnt sich die Vorbereitung schon jetzt, ohne finalen Rechtsakt? Ja. Wer digitale Identitäten und Dateninfrastruktur früh aufbaut, kann spätere Anforderungen ergänzen, statt bei Inkrafttreten bei null zu beginnen.

Nächste Schritte

Für Metallhersteller und -verarbeiter lohnt sich der Aufbau einer verifizierbaren Dateninfrastruktur schon vor dem finalen delegierten Rechtsakt. Wer mehr über VERA erfahren möchte, kann sich direkt an Spherity wenden.

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